AyurVeda

Ayurveda – Die indische Weisheit
rund um ganzheitliches Leben und energetische Ernährung

Schon lange begleitet und bewegt mich das Interesse an Ayurveda und seinen indischen Lehren eines Heilsystems, das alle Aspekte des individuellen, menschlichen Daseins berücksichtigt – körperlich, seelisch sowie spirituell.

Je weiter meine Entwicklung der bewussten Lebensweise fortschreitet, umso mehr identifiziere ich mich mit der indischen Philosophie, aus der die älteste Gesundheitslehre der Welt – Ayurveda – entstanden ist. Je mehr sich mein Bewusstsein öffnet, umso mehr kommt eine Intuition zum Vorschein, die den absoluten, spirituellen Gesetzen und dem uralten Wissen des Ayurvedas entspricht.

Ich bin davon überzeugt, dass alle Menschen ihr Bewusstsein dafür öffnen können und auch sollten. Denn die daraus entstehende Veränderung der bisherigen Lebensweise öffnet dem Körper und dem Geist Türen und Perspektiven, in denen auch der seelische und psychische Zustand enorm verbessert werden kann. Dafür braucht es Vernunft, in erster Linie zu sich selbst, und den Willen, in sich hinein zu hören, hinein zu fühlen und sich selbst zu beobachten. Das Resultat ist ein gesundes und zufriedenes Leben und die Entwicklung einer Fähigkeit, seinen gesundheitlichen Status zu erkennen und darüber hinaus nachhaltig zu verbessern.

Nur durch Ayurveda und seine Kombination von theoretischen Kenntnissen und praktischen Erfahrungen erreicht man eine ganzheitliche Harmonisierung des physischen, psychischen und spirituellen Energiekörpers für ein langes und unbeschwertes Leben. Was man allerdings dafür aufbringen muss, ist eine gesunde Portion Ausdauer und Disziplin. Es lohnt sich!

Öffnen Sie Ihr Bewusstsein  für sämtliche Aspekte rund um Ayurveda. Lassen Sie sich inspirieren von meinem Wissen, meinen Lebenserfahrungen und praktischen Anwendungen.
Nach und nach werde ich diese Infoseite ausbauen mit ayurvedischen Rezepten und  interessantem Infomaterial.  Schauen Sie einfach hin und wieder hinein!

Ayurveda und der Ursprung von NadiVeda

Ca. 5000 v. Chr. wurde das erste Wissen des Ayurveda mündlich durch 4 Veden (Offenbarung bestimmter Wissensbereiche über das Leben durch Seher). Vollendet wurden die Veden durch die Upanishaden, die die Geheimlehre spiritueller Einsichten und Erfahrungen vermittelten.
In der Ayurveda-Chronologie ist die Zeit zwischen 1500 bis 600 v. Chr. eines der wichtigsten Zeitgeschehnisse, da das erste medizinische Wissen in der Samhita (1. große Schrift) festgehalten  wurde aufgrund der Lehren von Atreya Punavarsu, erster Lehrer des Ayurveda. Zusätzlich konnte der Chirurg Sushruta Erklärungen abgeben zu Wundheilung, Operationen, Kräuterkunde sowie Vital-/Marmapunkte.

600 v. Chr. entwickelte Jivaka Kumar Bhaccha (s. Bild links), Leibarzt Buddhas, spezielle Techniken zur Massage der unsichtbaren Energielinien (Nadis) des menschlichen Körpers und benannte dies als Akupressur. Das Wort Nadi stammt aus der  indischen Gesundheits- und Philosophielehre und bezeichnet diverse Energiebahnen im menschlichen Körper, die eine energetische Kraft transportieren, um unsere Lebendigkeit aufrecht zu erhalten.
Diese Techniken wurden dann mit der buddhistischen Lehre nach Thailand übertragen und in Thailand als Thai-Massage, Thai-Yoga-Massage bzw. Nuad Phaen Boran benannt.

“Ein intelligenter Mensch sollte sich in Entsagung üben, um sich Wissen anzueignen. Wer der Natur vertraut, von ihr lernt und sich verbunden fühlt, erweckt sein eigenes Wissen vom Leben, ist somit auch Kenner des Ayurveda.” (Atreya Punavarsu)²

Energiebahnen der indischen Gesundheitslehre

Das Wissen über Nadis findet hauptsächlich im Yoga und Ayurveda Anwendung. Dabei wird zugrunde gelegt, dass die Lebensenergie Prana (die Energie, die wir beim Einatmen in uns aufsaugen) von den Chakren (Energiezentren) aufgenommen und an das Nadisystem weitergegeben wird.

Durch diverse Behandlungen wie Massagen, Atemtechniken oder Körperübungen können die Nadis mit Prana stimuliert werden, um den Energiefluss im Körper anzuregen.

Die Nadis sind für den Ayurveda von großer Bedeutung, da sie mit den Chakren und den Marmapunkten in Verbindung gebracht werden. Nach indischen Lehren durchlaufen den Körper etwa 72 000 dieser Energiebahnen. (1)

Die Nadis befinden sich nicht nur im materiellen Körper, sondern auch in der Aura und dem Energiekörper.

Der Ayurveda sowie der Yoga kennt 14 Hauptnadis, welche hauptsächlich im Zuge einer ayurvedischen Therapie behandelt werden. Sie verlaufen in verschiedenen Richtungen in jeden Bereich des Körpers. Die wichtigsten Nadis entspringen dabei dem Wurzelchakra und verlaufen dabei entlang der Wirbelsäule. (1)

Die Nadis erhalten ihre Energie durch die Chakren, die bestenfalls ständig in Bewegung sind.  Bei gesundem Zustand stehen sie mit der kosmischen Energie in Verbindung und lassen somit eine spirituelle (nicht greifbare) Entwicklung zu. Doch auch eine “gesunde” Atmung führt dem Körper und den Nadis ständig Lebensenergie zu.

In Verbindung mit den Chakren bildet das Nadisystem ein sensibles Energienetz, welches bereits bei gestörten Chakren beeinflusst werden kann.

Das wichtigste Nadi Sushumna verläuft vom Wurzelchakra bis zum Kronenchakra und wird von Ida Nadi und Pingala Nadi in sich überkreuzenden Bewegungen begleitet. Wenn diese Bahnen mit Prana gestärkt sind, dann kann dem Yoga zufolge die Kundalini-Energie in den Chakren aufsteigen und diese entfalten.

Die Praxis des Kundalini-Yoga zielt auf die Erweckung dieser Energie ab und kann sich in diversen Aktivitäten des Körpers oder Geistes bemerkbar machen. Bei unsachgemäßer Anwendung ohne professionelle Anleitung kann es allerdings auch zu Depressionen und Fehlleitung bzw. Stauung des Energieflusses kommen.

Die Nadis können als das Meridiansystem des Ayurveda verstanden werden. Sie durchlaufen in mehreren Bahnen den Körper und sind vor allem für den Transport der vitalen Energie Prana zuständig.

Bekannt und von Bedeutung ist das Nadisystem auch im Yoga oder im Tantra. So können die Bahnen bei bestimmten Übungen oder Körperhaltungen stimuliert werden.

Prana – das Elixir für ein langes Leben

Das Prana der Energiezentren (Chakras) wird in das Nadisystem geleitet und kann dann nach ayurvedischer Auffassung in diverse Richtungen fließen. Die Prana-Energie ist dabei mit den fünf Elementen im Körper gleichzusetzen.

Die Qualität des Prana in den Nadis spielt dabei auch eine Rolle. Ein gesundes Prana ist abhängig von unserer Umwelt, der Atemfunktion und dem funktionellen und seelischen Zustand des Menschen. Wir leiten mit unseren Atemorganen das Prana stets durch uns hindurch und halten somit uns und unseren Organismus am Leben. Wer von “schlechter Luft” umgeben ist, oftmals den Atem anhält aufgrund von angespannten Situationen und/oder zu flach atmet, leitet ungünstiges Prana durch seinen Energiekörper. Das Resultat sind sich einschleichende Beschwerdebilder, unruhiger und unzufriedener Zustand und eine verminderte Energie, die einen kraftlos werden lässt.

Ayurveda ft. NadiVeda – Bearbeitung der Nadis durch energetische Verbindung

Die Nadis können dem Ayurveda zufolge auf unterschiedliche Weise beeinflusst werden. Dies kann etwa durch Ölbehandlungen oder Massagen geschehen. Neben der direkten Stimulation der einzelnen Nadis können diese auch im Zuge einer Ayurveda Behandlung mit stimuliert werden.

Von Bedeutung sind die Nadis vor allem für die Vitalpunkt- oder Marmamassage. Viele der Energiebahnen durchlaufen Marmapunkte und werden bei deren Stimulation meist auch angeregt.

Bei der NadiVeda -Massage verbinde ich, wie auch Jivaka Kumar Bhaccha es getan hat, meinen Energiekörper mit dem Energiekörper des Kunden. Nur so kann ich “abtauchen”,  Disharmonien erspüren und über die Energiebahnen durch Akupressur und andere (Heil-)Techniken wieder ausgleichen. Dabei ist Individualität gefragt, da jeder Mensch durch seine Lebenserfahrungen unterschiedlich energetisiert ist. Bei der NadiVeda-Massage kommt ayurvedisches, also ursprüngliches Wissen und spirituelle Erfahrungen zum Tragen. Dieses Wissen trage ich durch Intuition in mir und hilft mir bei meiner effektiven und nachhaltigen Arbeit.


Quellenverzeichnis

  1. Neuhäusser, Natalie (2006): Ayurvedische Massagen – Handbuch der Öl- und Massageanwendungen des Ayurveda, Lumière Verlag, Waiblingen, S. 74ff.
  2. Dr. med. Eberhard j. Wormer / Prof. Dr. med. Hohann A. Bauer(2010): Ayurveda-Indiens grünes Gold, Lingen Verlag, Köln